Friday, August 19, 2005

Eine Woche Pech vorbei?

Daraus wurde aber bei unseren Pech nichts, erst 15:00 Uhr kamen wir in Nürnberg an.
Der Linienbus stand an den Grenzen Rumänien/Ungarn (3,5 Stunden) und Ungarn/Österreich (1 Stunde) wiedermal im Stau.
Von Nürnberg nahmen wir den nächsten ICE nach Leipzig (diese Kosten trägt ebenfalls der ADAC), hier kamen wir dann 19:40 Uhr an, eine halbe Stunde später waren wir dank des Fahrdienstes der AWO in Eilenburg.
TOLL, eine Woche Pech am Stück, was wohl nun folgen wird?

(Bei dem ganzen Pech der letzten Tage, konnten wir von Glück reden das wir eine Dolmetscherin an unserer Seite hatten!
Wenn nicht, wären wir wohl immer noch irgendwo in Rumänien.)


KLEINE STRECKEN INFOS: Start  04838 Eilenburg
Ankunft:  Sibiu
Via: Cluj - Napoca
Entfernung: 1385 km 

Abfahrt:  04838 Eilenburg
Ankunft:  Suceava (nie erreicht)
Via: Cluj-Napoca, Sibiu
Entfernung: 1805 km 

Thursday, August 18, 2005

Zurück in die Heimat


Hundemüde, kaputt und nur mit ein wenig Schlaf machten wir uns sehr zeitig aus den Federn.
Ein letztes Frühstück im Hotel, Klamotten packen und mit drei Taxis zum Busbahnhof. Dort wartete Elisabeths Familie,
nun hieß es Abschied nehmen und pünktlich 11:00 Uhr startete unser Bus (EUROLINES) in Richtung Deutschland, geplanter Stop und Ausstieg für uns in Nürnberg am nächsten Tag 10:00 Uhr.

Wednesday, August 17, 2005

Und der nächste Bockmist


Hektisch fing der Tag an, zeitig aufstehen, packen, frühstücken und dann schon der nächste Bockmist, "Scholle" hat seine Geldbörse samt Ausweis nach der Disco verloren. Toll!!!! Das heißt Konsulat aufsuchen und einen Übergangsausweis besorgen und das kostet Zeit.
Unsere Freunde aus Buda mit dem Kleinbus waren auch schon da, sie trafen irgendwann in der Nacht ein und haben im Bus geruht. Mike, Elisabeth und Willi besorgten den Mietwagen, eine klapprigen alten Dacia.
Mit drei Fahrzeuge machten wir uns auf dem Weg zur VW Werkstatt um umzupacken und dann endlich los zukommen. Denkste! Die Werkstattfritzen verkündeten uns die nächste Hiobsbotschaft:
Der Motor ist komplett im Eimer, die Kosten steigen demnach in das Unendliche und nun soll der Bus samt Hänger über ADAC nach Deutschland zurückgeführt werden (Danke, danke ihr gelben Engel vom ADAC). Und wir, warten...
... bis es auch für uns eine Lösung gibt:

Nach einigen hin und her sollte dieser letzte Plan fruchten:
Hänger und Bus aus- und umräumen, all die Sachen die für Buda bestimmt sind, werden in den Kleinbus unserer Freunde aus Buda geladen. So kommen die Dinge schon mal an ihren Bestimmungsort. Der ganze Campingkram wird in den Hänger verladen und wir lassen uns mit unseren Reisetaschen und Rucksäcken zum Motel zurückbringen, in dem wir unsere letzte Nacht für diese Tour verbringen werden. Denn am Donnerstag werden wir mit einem Linienbus zurück in die Heimat fahren, auch hier übernimmt der ADAC die kompletten Kosten. Die Hainichenfraktion trat mit dem PKW den Heimweg mit Zwischenstop in Ungarn an.

Der Mietwagen muß zurück zur Autovermietung und das Problem mit "Scholle" muß auch noch gelöst werden, na dann los.
Willi, Elisabeth und "Scholle" fuhren mit dem Mietwagen zum Deutschen Konsulat in die Innenstadt von Sibiu, dort sagte man uns das wir bei der rumänischen Polizei ein Formular ausfüllen lassen müssen und außerdem brauch "Scholle" noch Passbilder. Auf dem Polizeirevier verbrachten wir bestimmt 2 Stunden, was wohl für rumänische Verhältnisse eine Spitzenzeit ist!
Der Empfangsbereich dieser Behörde hatte noch etwas von Moderne, aber die Dienstzimmer waren mit Möbeln (wenn man das Wort noch wählen darf) aus den fünfziger Jahren ausgestattet, die Zimmer sind ziemlich heruntergekommen und Technik fehlte gänzlich.
Wichtig aber war, daß die netten Polizisten uns halfen und das taten sie.
Auf dem Konsulat wurde noch "Scholle`s" Identität geklärt und dann war auch diese Problem gelöst, gegen 17:00 Uhr waren wir zurück im Motel und waren neugierig wie es weiter geht.
Unsere Gruppe ließ sich in der Kneipe am Motel das wohlverdiente Abendbrot schmecken, danach machten wir einen nächtlichen Ausflug in die Altstadt von Sibiu und ließen die "Puppen tanzen"!

Tuesday, August 16, 2005

Werkstatt News



Unser Frühstück mussten wir heute nicht selber zubereiten, da das Frühstück im Preis inbegriffen ist (es gab pro Nase ein Limit von 100.000 LEI / sind ungefähr € 2,85) genossen wir dieses heute im benachbarten Hotel.
Danach fuhren Mike mit Elisabeth zur VW Werkstatt um die Sache mit dem Bus zu klären. Unsere Gruppe machte einen Ausflug mit Bus und später mit 3 Taxis zu den Salzseen, die in der Nähe von Sibiu liegen.
Hier konnte wer wollte im Salzwasser schwimmen (sehr hoher Salzgehalt!!!) oder im Schlammbad abtauchen, natürlich nicht ohne unseren alltäglichen Zwischenfall. "Scholle" stürzte sich in einen der Salzseen als ob es ein normales Gewässer wäre und verschluckte sich natürlich mörderisch, zum Glück waren unsere Jungs in der Nähe die gleich Hilfe leisten konnten.
Nach diesem Schockerlebnis für "Scholle" setzten wir uns in eines der zahlreichen Freisitze und machten Mittag, zum Glück war unserer überdacht, den es fing an zu regnen. Am Nachmittag fuhren wir zurück in die Stadt und machten noch mal einen Altstadtbummel, natürlich bei Regen.

Am Abend im Motel waren wieder alle zusammen und Mike erzählte uns die Werkstatt News und den weiteren "Schlachtplan":
Die Reparatur des Buses dauert bis zum 24.08.05, die Kosten belaufen sich auf ungefähr 2000 €! Der ADAC würde uns einen Mietwagen (Dacia) bezahlen, mit dem wir nach Buda und zurück kommen. Außerdem kommt in der Nacht aus Buda ein Kleinbus um uns abzuholen und nach Vollendung unseres Spielplatz Projektes wieder nach Sibiu zu fahren. Danach ist ja auch unser Bus für die Heimfahrt fertig. Den Hänger müssen wir auch in Sibiu lassen, da der Kleinbus aus Buda keine Anhängerkupplung hat. Das heißt morgen Mietwagen holen und kräftig umpacken.
Unsere Jungs nutzten den letzten Abend noch für einen Discobesuch in Sibiu und Mike, Krätsche und Willi gingen im Hotel fürstlich essen, der Rest ging ins Bett!

Monday, August 15, 2005

Und nun?


Heute hatten wir mal wieder ein lange Strecke vor uns, quer durch Rumänien und über die Karpaten nach Buda unserem Zielort im Nordosten des Landes. Nach Frühstück, Zelte abbauen und alles im Bus, PKW und Hänger verstauen ging die Fuhre ab. Auf dem Weg durch Sibiu holten wir noch unsere Dolmetscherin Elisabeth ab. Im Dorf Axente Sever (gegen 11:00 Uhr) gab es im Bus einen höllischen Laut und unser Fahrzeug bleib stehen und sagte keinen Mucks mehr. Ein Tag ohne Pech wäre ja Unsinn, nun standen wir da wie begossene Pudel und warteten auf den Rumänischen Abschleppdienst
(der traf gegen 15:00 Uhr ein). Dieser nahm den Bus und Hänger in Schlepptau und kutschierte dies in die VW Werkstatt nach Sibiu. Unsere Reisegruppe kam nach und nach mit dem PKW zurück in die Stadt (hier halfen Elisabeths Mann und Tochter mit ihren Dacia`s aus). In der Werkstatt konnte man uns am heutigen Tag nix sagen, die wollen Feierabend machen. Am Dienstag Nachmittag können wir noch mal nachfragen!

Da der ADAC auch die Unterbringungskosten in diesem Falle bezahlt, mieteten wir uns bis Mittwoch im Motel am Zeltplatz ein. Besser war es, den es fing in der Nacht an mit schütten.
Das alle die Faxen dicke hatten, brauch ich wohl nicht zu erwähnen oder doch!?

Sunday, August 14, 2005

Stadtführung bei Nacht


Heute stand frühes Aufstehen auf der Tagesordnung, nach einem simplen Frühstück und Abschied nehmen von unseren Gastgebern ging unsere Tour gegen 10:00 Uhr weiter nach Sibiu. Einen kleinen Umweg legten wir dennoch ein, wir hatten noch Spenden für das Dorf Danes in Siebenbürgen im Hänger, die wir dem Pfarrer übergeben wollten. Gegen Mittag bei sengender Hitze packten wir die notwendigen Sachen auf dem Pfarrhof aus, kochten und schlürften unser Mittagessen im Freien und machten uns wieder auf dem Weg.

Am Nachmittag gegen 16:30 Uhr trafen wir auf dem Zeltplatz Dumbrawa in Sibiu ein. Viel Platz für unsere Zelte fanden wir nicht, den die Wiese und der Boden waren total nass und stand unter Wasser. Keine Wunder das der Bus dann auch gleich mal stecken blieb und wir diesen mit vereinten Kräften rausschieben mussten.
Nach einem leckeren Essen, welches uns Elisabeth (unsere Dolmetscherin aus Sibiu) brachte, machten wir noch einen Abstecher in die wunderbare Altstadt von Sibiu. Man kann auch Stadtführung bei Nacht dazu sagen, den alles Nennenswerte dieser historischen Altstadt (Sibiu wird im Jahre 2007 Europäische Kulturhauptstadt) wurde uns an diesem Abend gezeigt und erklärt. Danach ging es ab auf den Zeltplatz.

Saturday, August 13, 2005

Ungarn und die erste Panne


Richtig schlafen vermochte wohl keiner, so konnten wir wenigstens den Sonnenaufgang über Ungarn genießen.
Gegen 06:00 Uhr am frühen Morgen war es wieder mal Zeit für einen kurzen Stop, Pause machten wir auf einen Autobahn Rastplatz
in der Nähe von Györ. Aus dem kurzen Stop wurde eine Panne, der Bus wollte nicht mehr oder genauer gesagt der Dieselfilter war platt. Unsere Bastelei brachte uns nicht weiter, so half nur noch der Abschleppdienst welcher uns samt Bus und Hänger (zwischendurch noch ein PKW) zum nächsten Ort mit Werkstatt brachte. Der Filter wurde hier gewechselt, die Kosten übernimmt der ADAC und weiter ging die Tour mit fünf Stunden Verzögerung.

Gegen 16:00 Uhr erreichten wir die ungarisch/rumänische Grenze und standen hier 4 Stunden in der Abfertigungsschlange,
welche durch Protest - Hupkonzerte auch nicht kürzer wurde, eher die Beamten auf die Palme brachten.
So konnten wir unsere Uhren in Ruhe eine Stunde vorstellen und warten.
Gegen 21:00 Uhr stärkten wir uns an einer Tankstelle auf rumänischer (Bors bei Oradea) Seite noch mit einem Kaffee bevor es weiter nach Cluj ging.
(Durch einen Riesenzufall trafen wir Bob aus Cluj an der Tanke, mit ihm führten wir in den Jahren 2002 und 2003 Projekte in Racatau durch)
In Cluj - Napoca trafen wir um Mitternacht ein, hier quartierten wir uns in einer ehemaligen Schule (Jugendherberge oder so) ein und machten noch mal einen kurzen Ausflug in die Altstadt, 03:00 Uhr lagen wir endlich im Bett.